Skip to main content

Skateboard Begriffe & Lexikon

Im Folgenden geben wir dir eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe in Form eines Skateboard Lexikon. Diese ist Teil unserer Ratgeber Serie. Das Lexikon soll dir die gängigsten und wichtigsten Skateboard Begriffe erklären, mit denen du als Anfänger häufig konfrontiert werden wirst. Wie du vielleicht schon gemerkt hast, ist die Skateboard Sprache geprägt von Slang und unverständlichen Begriffen. Somit erscheint sie Einsteigern häufig anfangs wie Chinesisch. Fast alle Skateboard Begriffe stammen aus dem Englischen und sind manchmal somit nicht gerade verständlich.

Damit du also von Anfang an weißt, worum es sich beispielsweise bei einem Kingpin oder der Concave handelt, finest du hier eine Übersicht.

Das Lexikon wird übrigens ständig erweitert. Sollten dir Begriffe über den Weg laufen, die auf dieser Seite noch nicht aufgeführt worden, kontaktiere uns gerne!



Lexikon:

A: Bezeichnet den Härtegrad deiner Skateboard Rollen. Zum Beispiel 99 oder 101A

Air: Sprung mit dem Skateboard aus einer Rampe bei dem das Brett über die Couping ragt und Oberbegriff für eine Trickgruppe. ABEC: Universelle Norm für Kugellager.

Acid Drop: In ein Objekt, wie zum Beispiel eine Rampe, reinfahren beziehungsweise reinspringen.

Anti Bigspin: Beschreibt einen 360° mit einem Body Varial (Körperdrehung) entgegen der Drehrichtung des Skateboards.

Axle: Die Eisenstange an deinen Skateboard Achsen, die beide Rollen verbindet. Axle Nut: Die Mutter um die Rollen zu befestigen.

Backside: Drehrichtung des Körpers über die Seite des Rückens bei einem Skateboard Trick.

Bail: Bezeichnung für einen Sturz zum Beispiel nach einem Trick.

Bank: Bezeichnet eine gerade Rampe.

Base: Ist der Bereich auf dem Skateboard zwischen der Nose und dem Tail.

Baseplate: Grundplatte der Skateboard Achse unter der Axle.

Bearings: Englische Bezeichnung für Kugellager.

Big(-kick)flip: Abgekürzt Bigflip, beschreibt einen sog. Bigspin bei zusätzlichem Kickflip.

Big Heelflip: Beschreibt einen Bigspin bei zusätzlichem Heelflip.

Biggerflip: Einen 540° Flip (Eineinhalbfache Drehung des Skateboards) bei gleichzeitiger 180° Körperdrehung (Body Varial) in dieselbe Richtung.

Bigspin: 360° Shove It mit zusätzlicher 180° Körperdrehung in Drehrichtung des Skatebaords.

Biggerspin: 540° Shove It mit einer 180° Körperdrehung in Drehrichtung des Skatebaords.

Boardcatcher: Vorrichtung an einem Skate Rucksack, an der das Skateboard befestigt wird.

Boardslide: Bezeichnet das Rutschen (Sliden) mit der Mitte des Skateboards auf einem Rail oder einer Cooping.

Body Varial: Ist ein Sprung über dem Skateboard mit anschließender 180° Drehung des Körpers, ohne dass sich dieses dreht.

Blunt Slide: Skateboard Trick, bei dem der Fahrer komplett über die Rail springt und auf dem äußersten Teil seines Boards mit der Nose oder Teil slidet.

Caballerial: Andere Bezeichnung für Fakie 360° Ollie.

Caballerial Flip: Andere Bezeichnung für Fakie 360° Flip.

Concave: Bezeichnet für die Formung des Brettes quer zur Fahrtrichtung. Die Concave gibt dem Fuß beim Fahren mehr Halt und sorgt dafür, dass man bei der Ausführung von Tricks mehr Druck auf das Brett bringen kann.

Contest: Englische Bezeichnung für Skateboard-Wettbewerb.

Coping: Die Abschlusskante einer Rampe oder eines Curbs, meist aus Metall.

Curb: Bezeichnung für ein eckiges Objekt an dem man grinden und sliden kann.

Cushion: So heissen die Lenkgummis der Skateboard Achsen.

Crooked Grind: Bezeichnet einen schräg angesetzten Nose Grind.

Cruisen: Entspanntes Fahren mit dem Skateboard.

Deck: Das „Holzbrett“ bzw. Skateboard an sich. Die besteht meist aus Ahornholz.

Disco Flip: Ein Heelflip in Kombination mit einem 180° Body Varial (Körperdrehung).

Downhill: Bergabfahrt.

Drop In: In eine Rampe, ein Objekt mit dem Skateboard hineinfahren.

Elbow Pad: Ellbogenschützer.

Emerica Flip: Beschreibt einen Ollie bei dem eine andere Person das Skateboard mit seinem Fuß in der Mitte des Boards flippen lässt.

Fakie: Rückwärtsfahren. Siehe auch unseren Beitrag zur Fußstellung.

Fakie Ollie: Beschreibt einen Ollie beim Rückwärtsfahren.

Feeble: Grinden mit der hinteren Achse wobei die vordere Achse nach unten über die Kante des Objektes ragt. Daraus folgt, dass das Board etwas schräg im Winkel zur Bewegungsrichtung grindet.

Finger Flip: Bezeichnet sämtliche Flip Tricks, bei denen der Flip mit der Hand bzw. den Fingern und nicht mit dem Fuß ausgeführt wird.

Flat: Das grade Stück im unteren Bereich einer Halfpipe.

Flip: Drehung des Skateboards um die eigene Achse.

Frontside / FS: Gibt die Richtung an, die man sich bei einem Trick dreht oder ein Objekt hinter sich lässt. In diesem Fall dreht man über den Bauch. Siehe auch unseren Beitrag zur Fußstellung.

Funbox: Objekt/ Obstacle in Pyramidenform, das man von mehreren Seiten angefahren werden kann und meist eine Kombination aus Bank, Quarterpipe und Curb ist.

Gap: Englisches Wort für Lücke, die mit einem Trick überquert werden kann.

Graphic: Die Bedruckung auf der Unterseite des Decks.

Goofy: Die Fußstellung beim Skateboarden. Hier ist der rechte Fuß vorne. Siehe auch unseren Beitrag zur Fußstellung.

Grab: Das Skateboard während eines Tricks anfassen.

Griptape: Die Schleifpapierschicht auf der Oberseite des Skateboards, die für besseren Halt sorgt.

Half Cab: Ist ein Fakie FS/BS 180° Ollie, also eie halber Caballerial.

Halfpipe: Ist eine Rampe die nach ihrer Form benannt wurde (Halbes Rohr).

Handplant: Eine Art Handstand, wobei das Board mit der Hand oder den Füßen in die Luft gehalten wird und die andere Hand am Coping ist.

Handrail: Ist ein Treppengeländer an dem man Grinden oder Sliden kann.

Hanger: Die Verbindung zwischen den Rollen und der Baseplate.

Handstand: Bezeichnet einen Handstand auf dem Skateboard. Man mit den Händen so prinzipiell die selben Tricks machen wie mit den Füßen auch.

Handstand Flip: Ist ein Handstand auf dem Skateboard. Anschließend flippt man das Skateboard aus dem Handstand und landet mit beiden Füßen wieder auf dem Skateboard.

Hang Ten: Beschreibt einen Nose Manual mit beiden Füßen auf der Nose.

Hardflip: Ist ein FS Pop Shove It in Kombination mit einem Kickflip: Das Skateboard dreht zwischen den Beinen.

Heelflip: Flippen des Boards mit der Ferse.

Hospital Flip: Auch Kickflip-Underflip genannt, ist ein halber Kickflip, bei dem das Skateboard mit dem vorderen Fuß wieder zurück geflippt wird.

Impossible: Bezeichnet die Frontside oder Backside (Siehe auch unseren Beitrag zur Fußstellung.) 360° Drehung des Skateboards um den hinteren Fuß. Das Skateboard muss dabei hochkant und in der Horizontalen gedreht werden.

Inch: Maßeinheit in der Skateboarddecks und Achsen-Breite gemessen und angegeben werden. Ein Inch entspricht 2,54 cm.

Indy: Das Skateboard bei einem Sprung mit der Hand in der Mitte grabben (festhalten).

Jam: Bezeichnung für eine spontane Skatesession mit mehreren Skateboardern.

Judge: Der Punkterichter bei einem Skateboard Wettbewerb (Contest).

Kicker: Bezeichnung für eine Rampe, die lediglich dazu dient ein anderes Objekt (Rail, Ledge, etc.) zu erreichen. Er ähnelt vom Aussehen einer Bank.

Kickflip: Flippen des Skateboards mit der Fußspitze, sodass es sich um die eigene Längsachse dreht. Je nach dem wie oft es sich um die eigene Achse dreht, heißt es dann Double, Tripple etc. Kickflip.

Kickturn: Eine 180° Drehung mit dem Skateboard ohne Sprung.

Kingpin: Die Schraube, die die Achsen zusammenhält, ist mit einem Lenkgummi versehen.

Kneepads: Knieschützer.

Late Flip: Bezeichnet einen Kickflip erst nachdem ein Ollie gezogen wurde.

Late Shove It: Bezeichnet einen Shove It (180° Drehung des Skateboards), der erst mit dem hinteren Fuß an dem höchsten Punkt eines Ollies gezogen wird.

Ledge: Ein hinabführendes Treppengeländer oder Curb das zum Grinden oder Sliden geeignet ist.

Lipslide: Genau wie ein Boardslide, nur dass bei dem Sprung auf das Rail die hintere Achse zu erst über das Rail gedreht werden muss.

Liptricks: Das Skateboardtail fliegt beim Sprung auf das Rail oder Curb zuerst über dieses.

Local: Ein einheimischer Skater.

Longboard: Ist ein langes Skatebaord. Dient eher dem Cruisen und soll eine Art Wellenreiten auf der Straße darstellen.

L.O.S.E.R. (oder S.K.A.T.E): Bezeichnet ein Skateboardspiel* für das mindestens zwei Skateboarder benötigt werden. Abwechselnd werden Tricks vorgeführt und der Mitspieler muss den Trick ebenfalls ausführen. Wird der Trick vom Gegner nicht gestanden, so bekommt derjenige einen Buchstaben. Wer zuerst alle fünf Buchstaben hat, hat das Spiel verloren.

Manual: Bezeichnet das Fahren nur auf den beiden vorderen (Nose) oder beiden hinteren (Tail) Rollen. Dieser Trick wird oft als Verbindung zwischen einzelnen Tricks genutzt um eine komplette Combo oder Line zu fahren.

Miniramp: Ist ähnlich wie eine Halfpipe nur wesentlich kleiner und besitzt keine Vertikale.

Mute Grab: Trick, bei dem mit der vorderen Hand die Zehenkante des Skateboards gegrabbt wird.

No Comply: Trick, bei dem der hintere Fuß auf dem Tail platziert bleibt, der Vordere jedoch den Boden berührt, sodass das Board gepoppt wird.

Nollie: Ist ein Ollie mit Seitenverkehrter Fußstellung auf der Nose, bei der Fahrt nach vorne.

Nose: Der Vordere, nach oben gebogene Teil des Skateboards.

Obstacle: Als Obstacle wird jedes Hindernis bezeichnet, welches zum Skaten verwendet werden kann.

Ollie: Bezeichnung für das Hochspringen mit dem Board unter Einsatz einer bestimmten Fußtechnik. Der Ollie gilt als Basistrick für alle anderen Sprungtricks und sollte von Dir als aller erstes beherrscht werden.

Platform: Obere Teil einer Rampe, wo drauf gestanden, gestartet oder auch nach einem Trick gelandet werden kann.

Pool: Rundes Loch aus Beton, welches skatebar ist.

Poppen: Als Poppen bezeichnet man z.B. dass Kicken des Tails auf den 
Boden, damit das Board einen Aufschwung erhält. Es ist somit wichtiger 
Bestandteil eines Ollies und vielen weiteren Tricks.

Pro-Model: Bezeichnung für einen Artikel, der unter dem Namen eines Profis verkauft wird, wie z.B. Deck oder Skate Schuhe.

Pushen: Schwungholen durch Abstoßen des Fußes auf dem Boden, oder durch 
Gewichtsverlagerung in der Rampe.

Pushing Mongo: Als Mongo-Pushen bezeichnet man die Angewohnheit mit dem vorderen, statt mit dem hinteren Fuss Schwung zu holen. (Sieht sehr komisch aus, daher der Name!)

Quarterpipe: Eine Quarterpipe ist sozusagen eine halbe Halfpipe, oder anders gesagt eine einzelne Transition.

Rail: Ein Rail ist eine Metallstange, die man mit dem Skateboard sliden oder grinden kann.

Regular: Als Regular bezeichnet man die Fußstellung auf dem Board, bei der der linke Fuß vorne steht. Siehe auch unseren Beitrag zur Fußstellung.

Riser Pads: Riser Pads können zwischen Deck und Achsen angebracht werden und erhöhen den Abstand des Decks zum Boden. Dadurch kann z.B. der Pop erhöht werden.

Slide: Skateboardtricks, bei denen man mit der Nose, dem Tail oder sonst einem Teil des Brettes über eine Kante oder ein Rail rutscht. Der Unterschied zum Grind ist, dass die Achsen dabei nicht verwendet werden.

Spine: Eine Spine besteht aus zwei rückwärts aneinander gestellte Quarterpipes.

Spot: Ort, der gut zum Skateboardfahren geeignet ist.

Switch: Switch bedeutet, dass man andersherum fährt als normalerweise gewohnt. Beispielsweise wenn ein Regular Fahrer Goofy fährt, heisst dann aber Switch und nicht Goofy. Siehe auch unseren Beitrag zur Fußstellung.

Tail: Das hintere, nach oben gekrümmte Ende des Skateboards bezeichnet man als Tail.

Vert: Als Vert bezeichnet man den senkrechten Teil der Halfpipe zwischen Coping und Transition.

Vert-Skating: Als Vertskating wird in der Regel das Fahren in einer Halfpipe bezeichnet.

Skate-Wachs: Wachs wird auf Curbs, Rails oder auf die Unterseite des Decks aufgetragen, um Grinds und Slides zu vereinfachen. (Achtung: Nicht gleich alles einwachsen. Das wird nämlich nicht ganz so gerne von den übrigen Skatern gesehen, da die Obstacles dann meist zu rutschig werden und Tricks nicht so leicht ausgeführt werden können.

Wallride: Mit dem Skateboard an einer Wand entlangfahren.

Z-Boys (Dogtown Boys): Legendäre Gruppe von Skatern aus den 70er Jahren, die als gleichnamiger Titel nach dem Drehbuch von Mitglied und Skateboard-Legende Stacy Peralta verfilmt wurde. Eine Filmbeschreibung zu der Entstehung des Skateboardings und den Z-Boys findest du in unserem Ratgeber Artikel Gute Skateboard Filme.




Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *